Leitung
Dr. Jozsef Constantin Széles
Wir wenden die Punktualstimulationstherapie (P-Stim Therapie) hauptsächlich zur Linderung von Schmerzen an. Dabei kommt ein miniaturisiertes Gerät zur Anwendung, durch das Nervenendigungen am Ohr mit elektrischen Impulsen stimuliert werden. Unerwünschte Nebenwirkungen werden fast gänzlich vermieden, weil es nur zur Ausschüttung körpereigener schmerzhemmender Botenstoffe kommt. Das Gerät ist so konzipiert, dass die volle Mobilität unserer Patienten erhalten bleibt. Unsere Erfahrung aus über 6000 Anwendungen hat gezeigt, dass die therapeutischen Möglichkeiten der aurikulären Punktualstimulation weit über die Schmerztherapie hinausgehen und sind deshalb Inhalt unserer Forschungsprojekte.
Kontakt
P-Stim-Ambulanz
Telefon: 6830, 6831, 6818
Leitstelle Ebene 6B
Ambulanzzeit: Mittwoch ab 08:00Uhr – Anmeldeschluß 13:00 Uhr
Schmerztherapie
Wissenschaftliches Prinzip und klinisches Konzept
Das P-Stim-Konzept leitet sich von der Elektroakupunkturanalgesie ab, für deren Wirkung eine Beteiligung des endogenen Opiatsystems als gesichert gilt. P-Stim ist ein miniaturisiertes Gerät zur mehrtägigen, schmerztherapeutischen Stimulation von freien Nervenendigungen. Über Titannadeln erfolgt eine Anregung mithilfe elektrischer Impulse an bestimmten Arealen des Ohrs. Mit dem P-Stim steht eine Behandlungseinheit für eine ausgezeichnete nichtmedikamentöse Schmerztherapie zur Verfügung: Es ist ein zugelassenes Medizinprodukt mit CE-Kennzeichnung, dessen Wirksamkeit in kontrollierten, randomisierten, doppelblinden Studien nachgewiesen ist. Die Patienten konnten wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden, es kam zu bemerkenswerter Schmerzmitteleinsparung bzw. völligem Schmerzmittelverzicht. Die studiendokumentierte Wirkung konnte bereits bei über 6000 routinemäßig sowohl ambulant, als auch stationär durchgeführten und dokumentierten P-Stim Anwendungen bestätigt werden.
Team
Dr. med. Jozsef Constantin Széles
Facharzt für Chirurgie
Email: jozsef.szeles@meduniwien.ac.atKlinischer Schwerpunkt: Nichtmedikamentöse Schmerztherapie für das Fast-Track–Chirurgie Konzept, peri-, postoperative und ambulante Schmerztherapie
Wissenschaftlicher Schwerpunkt: Experimentelle chirurgische Schmerztherapie, NMR-Mikroskopie, NMR-Bildgebung im niedrigen Magnetfeldbereich, Entwicklung neuer Therapiekonzepte für entzündliche Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt (Pankreatitis, M.Crohn, Colitis Ulcerosa)
Funktionen: Member of the Groupement Ampere, Member of Board of International Competence Center of Nuclear Research, Debrecen, HU
Dr. med. Irene Scheuba
Email: irene@scheuba.com
Anna Dvorak
Email: anna.dvorak@gmx.at
Annemarie Fail
Email: anni.fail@kabsi.at
Dr. phil. nat. Tilo Materna
Literatur
- Likar R, Jabarzadeh H, Kager I, Trampitsch E, Breschan C, Szeles J. [Electrical point stimulation (P-STIM) via ear acupuncture: a randomized, double-blind, controlled pilot study in patients undergoing laparoscopic nephrectomy]. Schmerz (Berlin, Germany). 2007 Apr;21(2):154-9
- Sator-Katzenschlager SM, Michalek-Sauberer A. P-Stim auricular electroacupuncture stimulation device for pain relief. Expert review of medical devices. 2007 Jan;4(1):23-32.
- Sator-Katzenschlager SM, Scharbert G, Kozek-Langenecker SA, Szeles JC, Finster G, Schiesser AW, Heinze G, Kress HG. The short- and long-term benefit in chronic low back pain through adjuvant electrical versus manual auricular acupuncture. Anesthesia and analgesia. 2004 May;98(5):1359-64, table of contents
- Sator-Katzenschlager SM, Szeles JC, Scharbert G, Michalek-Sauberer A, Kober A, Heinze G, Kozek-Langenecker SA. Electrical stimulation of auricular acupuncture points is more effective than conventional manual auricular acupuncture in chronic cervical pain: a pilot study. Anesthesia and analgesia. 2003 Nov;97(5):1469-73.
- Sator-Katzenschlager SM, Wolfler MM, Kozek-Langenecker SA, Sator K, Sator PG, Li B, Heinze G, Sator MO. Auricular electro-acupuncture as an additional perioperative analgesic method during oocyte aspiration in IVF treatment. Hum Reprod. 2006 Aug;21(8):2114-20.
- Szeles JC, Litscher G. Objectivation of cerebral effects with a new continuous electrical auricular stimulation technique for pain management. Neurol Res. 2004 Oct;26(7):797-800.
Wir wenden die Punktualstimulationstherapie (P-Stim Therapie) hauptsächlich zur Linderung von Schmerzen an. Dabei kommt ein miniaturisiertes Gerät zur Anwendung, durch das Nervenendigungen am Ohr mit elektrischen Impulsen stimuliert werden. Unerwünschte Nebenwirkungen werden fast gänzlich vermieden, weil es nur zur Ausschüttung körpereigener schmerzhemmender Botenstoffe kommt. Das Gerät ist so konzipiert, dass die volle Mobilität unserer Patienten erhalten bleibt. Unsere Erfahrung aus über 6000 Anwendungen hat gezeigt, dass die therapeutischen Möglichkeiten der aurikulären Punktualstimulation weit über die Schmerztherapie hinausgehen und sind deshalb Inhalt unserer Forschungsprojekte.
Das P-Stim-Konzept leitet sich von der Elektroakupunkturanalgesie ab, für deren Wirkung eine Beteiligung des endogenen Opiatsystems als gesichert gilt. P-Stim ist ein miniaturisiertes Gerät zur mehrtägigen, schmerztherapeutischen Stimulation von freien Nervenendigungen. Über Titannadeln erfolgt eine Anregung mithilfe elektrischer Impulse an bestimmten Arealen des Ohrs. Mit dem P-Stim steht eine Behandlungseinheit für eine ausgezeichnete nichtmedikamentöse Schmerztherapie zur Verfügung: Es ist ein zugelassenes Medizinprodukt mit CE-Kennzeichnung, dessen Wirksamkeit in kontrollierten, randomisierten, doppelblinden Studien nachgewiesen ist. Die Patienten konnten wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden, es kam zu bemerkenswerter Schmerzmitteleinsparung bzw. völligem Schmerzmittelverzicht. Die studiendokumentierte Wirkung konnte bereits bei über 6000 routinemäßig sowohl ambulant, als auch stationär durchgeführten und dokumentierten P-Stim Anwendungen bestätigt werden.